Sie sind hier: Home > Startseite

Immobilientipps

21.08.2014
Neues Widerrufsrecht bei Maklerverträgen
15.08.2014
Wenn der Vermieter die Untervermietung verbietet
08.08.2014
Immobilienkredite
29.07.2014
Schönheitsreparaturen beim Auszug
23.07.2014
Immobilien als Geldanlage
 

Mietspiegel Berlin

Wenn Sie wissen möchten, ob die Miete für Ihre Wohnung angemessen ist, schauen Sie am besten in den Mietspiegel. Vermieter, Mieter und Wohnungssuchende erhalten dort einen fundierten Überblick über die ortsüblichen Mietpreise für frei finanzierte Wohnungen. Ausgewiesen wird die Nettokaltmiete (ohne Heiz- und Betriebskosten) in Euro pro Quadratmeter. Nicht erfasst werden die Nebenkosten, durch die die Haushalte immer stärker belastet werden.

Für über 300 deutsche Städte gibt es einen Mietspiegel, der alle zwei Jahre angepasst wird, so auch für Wohnungen und spezielle Seniorenwohnungen in Berlin. Die Daten werden von Vermieter- und Mieterverbänden und Sachverständigen ermittelt. Grundlage sind die in den vergangenen vier Jahren neu abgeschlossenen und durch Mieterhöhung veränderten Mietverträge. Als Kriterien gelten das Baujahr, der Stadtteil, die Lage und Ausstattung der Wohnung. In Berlin wird seit Neuestem auch der energetische Zustand von Wohnungen erfasst. Ein Vergleich der Energiepreise lohnt sich.

Wohnungen in Berlin vergleichsweise günstig

Berliner Mieter dürfen sich im Vergleich zu Bürgern anderer Großstädte wie München oder Hamburg glücklich schätzen. Wohnungen in Berlin sind vergleichsweise günstig zu haben. Während in München der Quadratmeter im Schnitt 10,50 € kostet, müssen Berliner für ihre Wohnung durchschnittlich nur 6,90 € pro Quadratmeter zahlen.  Auch die Mieter in Hamburg müssen deutlich tiefer in die Taschen greifen.

Entwicklung der Mietpreise in Berlin

Die Mietpreise in der deutschen Hauptstadt sind in den vergangenen Jahren moderat gestiegen. Mit einer durchschnittlichen Mieterhöhung um 1,7 Prozent liegen sie unter der Inflationsrate. Berlin bleibt somit eine Stadt mit bezahlbaren Wohnungen. Die Nachfrage tendiert hin zu kleinen Wohnungen. Appartements und Seniorenwohnungen in Berlin sind aufgrund der alternden Bevölkerung  immer beliebter. Einpersonenhaushalte haben es immer schwerer, bezahlbare Wohnungen in Berlin zu finden. Hier sind auch die höchsten Mieterhöhungen zu verzeichnen,  die in den vergangenen zwei Jahren mehr als 5 Prozent betrugen. Günstiger geworden sind hingegen ältere Drei-Zimmer-Wohnungen im Westteil der Stadt, bei denen der Quadratmeter im Schnitt 6,62 € kostet.